Studienteilnahme

Für erfolgreiche Studienprojekte sind Wissenschaftler*innen auf Teilnehmende angewiesen. Diese Suche für Forschung zu hebammenrelevanten Themen möchten wir als DGHWi gern unterstützen.

Wenn Sie an dieser Stelle für eine Teilnahme an Ihrem Projekt aufrufen möchten, füllen Sie bitte das Formular am Ende dieser Seite aus. Nach Prüfung Ihrer Anfrage wird Ihr Projektaufruf hier aufgeführt.

Expert*innen-Rating eines Online-Fragebogens: Befinden von Begleitpersonen während der Geburt

Begleitpersonen berichten häufig von dem Gefühl, während der Geburt nicht einbezogen worden zu sein, fehl am Platz zu sein und im Weg zu stehen. Sie wünschen sich adäquate Informationen, Einbezug in den Entscheidungsprozess, möchten ernst genommen und gesehen werden. Das Wohlbefinden der Begleitperson hat essentielle Auswirkungen auf die Geburtserfahrung der Gebärenden und ist für diese von großer Bedeutung.

Im Rahmen einer Promotion am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg wird ein Online-Fragebogen zur Erfassung des Befindens von Begleitpersonen erstellt. Hierfür werden Hebammen und werdende Hebammen gesucht, die anhand ihr alltäglichen Praxis und ihrer Erfahrung im Umgang mit Begleitpersonen, als Expert*innen diesen kurzen Fragebogen vorab beurteilen.

Der Fragebogen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und wird anonym ausgefüllt und beurteilt. Der Teilnahmezeitraum liegt zwischen 27.07.2021 und 31.08.2021. Ein positives Ethikvotum liegt vor.

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich an Nadine Schmitt unter: nadine.schmitt@uk-halle.de

Anfrage eingestellt am 28.07.2021

Anforderungen an die staatliche praktische Abschlussprüfung (Geburt) in Zusammenhang mit der Novellierung des Hebammengesetzes – Sichtweisen von Lehrenden und Praxisanleiter*innen

Im Rahmen einer Masterarbeit an der hsg Bochum werden für Fokusgruppeninterviews Hebammen gesucht, die als Lehrende (Hebammenschulen, (Fach-) Hochschulen oder Universitäten) oder als Praxisanleiter*innen in Kliniken tätig sind. Voraussetzung ist, dass Sie in der Vergangenheit bereits staatliche Geburtsprüfungen (mit-) abgenommen haben.

Ziel ist es, auf Grundlage von qualitativen Befragungen, die Anforderungen, die Lehrende und Praxisanleiter*innen an die staatliche praktische Abschlussprüfung (Geburt) in Zusammenhang mit der Novellierung des Hebammengesetzes stellen, zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen Grundlage für die Konzeption dieser Prüfungen darstellen.
Im Hebammengesetz 2019 ist festgehalten, dass die „klassische Examensgeburt“, die werdende Hebammen bislang absolvieren mussten, durch ein neues Prüfungsformat ersetzt wird. Nach neuem Gesetz findet diese praktische Prüfung zum Kompetenzbereich Geburt nicht mehr in den Kliniken, sondern an den Hochschulen/Universitäten statt und erfolgt mit Modellen und Simulationspatient*innen.

Mittels Fokusgruppen soll herausgefunden werden, welche Anforderungen an dieses Prüfungsformat von Lehrenden und Praxisanleiter*innen gestellt werden. Die Ergebnisse sollen Hinweise für die Konzeption dieser Prüfungsform geben.
Der Teilnahmezeitraum liegt zwischen 01.06.2021 und 31.07.2021. Ein Fokusgruppengespräch wird circa 45 bis 60 Minuten in Anspruch nehmen und digital über die Videotelefonie-Software Zoom stattfinden. An diesem Gespräch werden ungefähr sechs Personen teilnehmen. Ein positives Ethikvotum liegt vor.

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich an Hannah Buschmann unter: hbuschmann@hs-gesundheit.de

Anfrage eingestellt am 14.06.2021

Interviews: Inwieweit sehen Hebammen einen Bedarf an einem geburtshilflichen Triagesystem zur Erstsichtung von sich notfallmäßig vorstellenden schwangeren Frauen?

Im Rahmen eines Promotionsvorhabens am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Begleitung von Prof. Dr. Anke Steckelberg werden Teilnehmende für Expert*innen-Interviews gesucht.

Hintergrund
Der Umgang mit sich notfallmäßig vorstellenden schwangeren Frauen weist in Deutschland Versorgungsdefizite auf. Dies ist hauptsächlich auf die Organisation geburtshilflicher Notaufnahmen nach dem „first come – first serve“-Prinzip zurückzuführen. Diese Vorgehensweise birgt große Gefahr, schwerwiegende gesundheitliche Zustandsveränderungen einer Schwangeren sowie ihres ungeborenen Kindes zu übersehen. Diese können sich unter Umständen durch eine lange Wartezeit dramatisieren.

Ziel
Im Hinblick auf die Verbesserung der Versorgungssituation sich ambulant vorstellender schwangerer Frauen in Deutschland sollen die Sichtweisen von Hebammen und Geburtshelferinnen und Geburtshelfern hinsichtlich eines auf die deutsche Geburtshilfe angepassten Triagesystems untersucht werden. Triagesysteme finden reguläre Anwendung in allgemeinmedizinischen Notaufnahmen und haben zum Ziel, Behandlungsreihenfolgen sich ambulant vorstellender PatientInnen anhand deren Dringlichkeitszustandes, weniger anhand des Zeitpunkts des Eintreffens, festzulegen.

Methodik
Von April bis Dezember 2021 werden etwa 25 semi-strukturierte Expertinnen- und Experteninterviews mit Hebammen und ärztlichen Geburtshelferinnen und Geburtshelfern bis zum Ziel der theoretischen Sättigung geführt. Die Rekrutierung erfolgt nach dem Prinzip der Varianzmaximierung und der Selbstaktivierung der Probandinnen und Probanden. Ein- und Ausschlusskriterien wurden festgelegt. Die Interviews werden audiodigital aufgezeichnet, transkribiert und inhaltsanalystisch nach Mayring ausgewertet.
Zur Verdeutlichung der praktischen Umsetzung geburtshilflicher Triage wurden spezielle Fallvignetten entwickelt.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Ein positives Ethikvotum liegt vor.

Bei Fragen wenden Sie sich an Helen Petschenka unter: helen_petschenka@web.de

Anfrage eingestellt am 12.04.2021

Umfrage "Plazenta als Heilmittel"

Dr. med. Sophia Johnson ist Ärztin und forscht am Placenta-Labor der Uni Jena zum Thema „Plazenta als Heilmittel“. Um mehr über die Verwendung der Plazenta als Heilmittel zu erfahren, wurde eine Umfrage für Hebammen erstellt:

https://www.uniklinikum-jena.de/umfrage/index.php?r=survey/index&sid=674857

Es sind 36 Fragen - der Zeitaufwand beträgt ca. 3-5 Minuten.

 

Anfrage eingestellt am 21.05.2021

Fragebogen-Booklet: Die von Erstgebärenden wahrgenommenen Symptome des Geburtsbeginns

Das Ziel der Studie ist es, die von den Erstgebärenden wahrgenommenen Symptome des Geburtsbeginns in Bezug zu dem Geburtszeitpunkt zu untersuchen.

Gesucht werden für die Ausarbeitung einer Dotorarbeit  Erstgebärende bzw. Hebammen im Raum Gießen/Wetzlar/Marburg/Frankfurt, die Erstgebärende betreuen und vermitteln.

Bitte melden Sie sich bei Hanna Gehling (MHH).

Anfrage eingestellt am 16.06.2020

Interviews zu „Vasa previa“. Fakultät für Gesundheit der University of Technology in Sydney:

Frau Nasrin Javid forscht an der Fakultät für Gesundheit der University of Technology in Sydney zum Thema „Vasa previa bei schwangeren Frauen“. Ziel ihrer Forschung ist es zu untersuchen, welche Ergebnisse bei einer Vasa previa weltweit als wichtig angesehen werden.
Die Informationen aus dieser Studie werden gesammelt um eine Umfrage zu leiten, die vergleichbare und kombinierbare Ergebnisse verwendet, um das Verständnis für die bestmögliche Behandlung dieser Erkrankung zu verbessern.

Anfrage eingestellt am 11.05.2020

Einladung zur Teilnahme an einer europaweiten Umfrage zur Situation von Schwangeren und Gebärenden in der COVID-19 Krise

Die Umfrage wird von Forscherinnen vom Tropeninstitut der Universität Antwerpen koordiniert und von der DGHWi unterstützt. Ziel dieser Studie ist es, die Bandbreite der Maßnahmen zu verstehen, die ergriffen wurden, um sicherzustellen, dass Frauen und ihre Babys weiterhin versorgt werden.

Dabei geht es um die vorgeburtliche, intrapartale und postpartale Versorgung während dieser Pandemie. Diese Erhebung wird alle 3-4 Wochen verteilt werden, um die, sich rasch entwickelnde, Situation im Laufe der Zeit zu verfolgen.

Anfrage eingestellt am 06.04.2020

Survey der EU Witnessing Birth Trauma Studie

Studien mit Australischen und UK Hebammen haben gezeigt, dass viele Hebammen durch das Begleiten von Frauen während traumatischer Geburten sehr belastet sind und häufig mit Symptomen einer posttraumatische Belastungsstörungen reagieren.

Da diese Form von Stress nicht nur belastend für Hebammen ist, sondern auch die Kapazität für eine empathische Betreuung von Frauen reduziert, ist es wichtig Informationen über die Häufigkeit und assoziierte Faktoren von posttraumatischem Stress bei Hebammen zu gewinnen.

Das ist das Ziel der EU Witnessing Birth Trauma Studie. Das Projekt ist aus einer Kollaboration der Arbeitsgruppe 5 der Birth Cost Action IS1405 mit dem Trinity College Dublin entstanden und wird von Prof. Julia Leinweber (Evangelische Hochschule Berlin) und Prof. Joan Lalor (Trinity College Dublin) geleitet.

Der Survey ist in einfacher englischer Sprache und dauert ca. 12 Minuten.

Julia Leinweber

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6. Int. Conference

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