Studienteilnahme

Für erfolgreiche Studienprojekte sind Wissenschaftler*innen auf Teilnehmende angewiesen. Diese Suche für Forschung zu hebammenrelevanten Themen möchten wir als DGHWi gern unterstützen.

Wenn Sie an dieser Stelle für eine Teilnahme an Ihrem Projekt aufrufen möchten, füllen Sie bitte das Formular am Ende dieser Seite aus. Nach Prüfung Ihrer Anfrage wird Ihr Projektaufruf hier aufgeführt.

(Für Inhalt und Qualität der Studien-Inhalte übernimmt die DGHWi keine Haftung.)

Studie des Universitätsklinikums Tübingen: „Fetale Alkohol-Spektrum Störung (FASD)“ - Online-Fortbildung

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft gilt als bedeutsamster vermeidbarer Risikofaktor für angeborene Fehlbildungen und geistige Behinderung (zusammengefasst „Fetale Alkohol-Spektrum Störung“ bzw. „FASD“). Demnach ist die Ansprache des Konsums von (medizinischen) Fachkräften im Dialog mit den betreuten Schwangeren von besonderer Bedeutung.

Um Fachkräfte zu befähigen, Alkoholkonsum in der Schwangerschaft sensibel und unterstützend ansprechen zu können, hat das Universitätsklinikum Tübingen die Fortbildung „ELAS – E-Learning zu Alkoholkonsum in der Schwangerschaft“ entwickelt. Diese hat zum Ziel, Fach- und Hintergrundwissen zum Thema Alkoholkonsum in der Schwangerschaft, sowie kommunikative Strategien unter der Verwendung der Motivierenden Gesprächsführung zu vermitteln.

Im Rahmen einer Studie wird die Fortbildung kostenlos angeboten. Die TeilnehmerInnen müssen im Rahmen der Studie vor Beginn der Fortbildung und nach Abschluss der Fortbildung einen Fragebogen ausfüllen. Zudem besteht die Möglichkeit lediglich am Teil der Fragebogenstudie zur Einschätzung von Substanzkonsum in der Schwangerschaft (Dauer ca. 15 Minuten) teilzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/elas-fortbildung

Die Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation der Fortbildung wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert.

Ansprechpartnerin:
Universitätsklinikum Tübingen
Evelyn Kunkel vom ELAS-Team

(Anfrage eingestellt am 24.05.2024 / Anmeldeschluss ist der 30.09.2024. Die Studie läuft bis 31.12.2024.)

Masterarbeit „Beratungskonzepte in der Hebammenarbeit"

Das Thema der Masterarbeit widmet sich der Problematik von Beratungskonzepten in der Hebammenarbeit. Untersucht werden die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn nach der etablierten Phase des ausschließlichen Stillens (ab der achten Lebenswoche) das Zufüttern von Formulamilch per Flasche notwendig wird. Dies kann aufgrund kindlicher, mütterlicher Indikationen oder sozialer Umstände der Mutter erforderlich sein, während diese das Ziel des sogenannten "Mixed Feedings" verfolgt.

Die Masterarbeit stützt sich auf eine Studie mit qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring, wobei die Erfahrungen und Einsichten der Teilnehmenden als Expert*in in diesem Bereich genutzt werden, um diese mit einer Literaturanalyse zu verknüpfen und eine fundierte Grounded Theory Methode zu entwickeln.

Folgende Voraussetzungen für die Teilnahme sind erforderlich:
- Hebamme oder Fachpersonen, die mindestens 2 Jahre berufstätig sind und Frauen mit der genannten Problematik bereits beraten haben

Es werden Online-​Interviews via Microsoft Teams geführt, diese dauern maximal 60 Minuten. Die Interviews werden aufgezeichnet und bei der Transkription anonymisiert.

Ansprechpartnerin:
Annette Weisky / FH Salzburg

(Anfrage eingestellt am 07.05.2024 / die Umfrage endet am 20.05.2024)

Experteninterview „Präventivmedizinische Ausbildung im Bereich des gesundheitlichen Risikoverhaltens"

Ziel dieser Studie ist es, die Ausbildung von Fachkräften des Gesundheitswesens (u.a. Studierende der Hebammenwissenschaften) in Bezug auf gesundheitliche Risikoverhaltensweisen sowie die Einstellung zum Umgang mit gesundheitlichen Risikoverhaltensweisen bei Patient:innen zu untersuchen. Folglich sollen im Rahmen dieser Studie die Lücken in den Ausbildungscurricula zukünftiger Hebammen, sowie Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen, Zahnärzt*innen und Psychotherapeut*innen aufdeckt werden, um die bestmögliche Vorbereitung des zukünftigen Gesundheitspersonals auf den Umgang mit Risikoverhaltensweisen von Patient*innen zu gewährleisten.

Das Interview kann persönlich, telefonisch oder per Zoom (ohne Kamera) stattfinden und wird etwa 30-45 Minuten dauern.
Für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Entschädigung von 5 €.

Teilnahmevoraussetzungen:
- mind. 18 Jahre
- fließende Deutschkenntnisse
- Lehr- oder Verwaltungspersonal in einem hebammenwissenschaftlichen Ausbildungsprogramm
ODER
- Studierende der Hebammenwissenschaften/ -kunde

Das Interview wird aufgezeichnet und anschließend transkribiert, wobei die Transkription keine identifizierenden Informationen mehr enthalten wird.

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind oder Fragen haben, erreichen Sie die Ansprechpartner*innen Dr. Kathleen Gali & Frederike Bokemeyer, M.Sc. per E-Mail unter: preventive-medicine-study@uni-hamburg.de

(Anfrage eingestellt am 06.02.2024 / die Interviews müssen bis zum 30.09.2024 abgeschlossen sein.)

Promotion „Befinden von Begleitpersonen während der Geburt"

Für die meisten Gebärenden ist es von großer Wichtigkeit, eine ihr vertraute Person während der Geburt dabei zu haben. Die Begleitpersonen selbst wurden jedoch bisher selten zu ihren Erfahrungen befragt. Der Fragebogen möchte das Befinden von Personen erfragen, die in den letzten 5 Jahren eine Geburt in einem Krankenhaus begleitet haben.

Die Teilnahme dauert um die 5 Minuten und findet anonym statt.

Zur Umfrage geht es hier.

Ansprechpartnerin:
Nadine Schmitt / Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg

(Anfrage eingestellt am 25.01.2024 / die Umfrage endet am 31.03.2024)

Bachelorarbeit „Auswirkungen eines nachqualifizierenden Studiums auf das allgemeine und individuelle Berufsverständnis von altrechtlich ausgebildeten Hebammen – eine qualitative Interviewbefragung"

Einladung zur Teilnahme an einem Einzelinterview im Rahmen einer Bachelorarbeit zum Thema: „Auswirkungen eines nachqualifizierenden Studiums auf das allgemeine und individuelle Berufsverständnis von altrechtlich ausgebildeten Hebammen – eine qualitative Interviewbefragung“. Das Ziel des Forschungsprojekts ist es zu ergründen, ob sich ein nachqualifizierendes Studium auf die Einstellung zum Hebammenberuf allgemein und die Sichtweise auf die eigene Arbeit und das Selbstverständnis als Hebamme auswirkt.

Es werden Online-Interviews via Microsoft Teams geführt, diese dauern maximal 60 Minuten. Die Interviews werden aufgezeichnet und bei der Transkription pseudonymisiert.

Teilnahmevorraussetzungen:
- in Deutschland ansässig
- altrechtlich ausgebildete Hebamme
- mindestens dreijährige aktive Berufserfahrung als Hebamme
- nachqualifizierender Studienabschluss
- ausgeschlossen von der Teilnahme sind Hebammen nach primärqualifizierendem Studium oder ohne Abschluss eines Studiums.

Interessierte können sich melden bei
Patricia Könneker / HS für Gesundheit, Bochum
Telefon +49 160 99679203

(Anfrage eingestellt am 25.01.2024 / die Umfrage endet am 29.02.2024)

Masterarbeit „Häusliche Gewalt: Die Bedeutung biographischer Gewalterfahrung von Hebammen für das berufliche Handeln“

Einladung zur Teilnahme an einem Interview im Rahmen der Masterarbeit an der FHG Innsbruck: Die Forschungsarbeit hat das Ziel, die Perspektive von weiblichen Hebammen mit biographischer Erfahrung von häuslicher Gewalt darzustellen und mögliche Bewältigungs- und Handlungsstrategien innerhalb des beruflichen Handelns zu beleuchten.
Folgende Voraussetzungen für die Teilnahme sind erforderlich:
- Frauen, welche die Berufsbezeichnung Hebamme tragen
- weibliche Hebammen, im deutschsprachigen Raum
- weibliche Hebammen, mit biographischer Erfahrung von häuslicher Gewalt
- weibliche Hebammen aller Arbeitsbereiche, auch solche, die nicht mehr im Beruf tätig sind

Die Forschungsarbeit bezieht sich auf folgende Definition:
"Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder eheähnlichen Beziehung psychische, physische oder sexuelle Gewalt ausüben oder androhen." (Grassberger et al., 2013, 228) Hierzu zählen Gewalt zwischen (ehemaligen) Beziehungspartner*innen, aber auch die generationsübergreifende Gewalt unter Geschwistern, zwischen Eltern und Kindern oder innerhalb von Verwandtschaftsbeziehungen (vgl. Europarat, 2011, 46; Gloor et al., 2007, 16).

Die Erhebung findet online, mittels leitfadengestütztem Einzelinterview, statt und dauert zwischen 60 bis 90 Minuten.
Die Daten werden pseudonymisiert und anonymisiert.

Interessierte können sich melden bei:
Michelle Rech  / +49176 84363652

(Anfrage eingestellt am 27.11.2023 / die Umfrage endet am 29.02.2024)

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